Schulklima

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Wenn jeder sich ernst genommen fühlt und seine Stärken einbringen kann, ist eine Voraussetzung für gedeihliche Zusammenarbeit gegeben. Dazu ist notwendig, dass die Zuständigkeiten geregelt sind, Aufgaben delegiert werden und alle miteinander im Gespräch bleiben.

  • Schulleitung: Jeder hat jederzeit die Möglichkeit, mit der Schulleitung direkt zu sprechen.
  • Die Zuständigkeiten sind zwischen Rektor und Konrektoren klar aufgeteilt. (Siehe Schema, Teil II)
  • Lehrerrat: Wöchentlich findet zur festgesetzten Zeit ein Gedankenaustausch zwischen Schulleitung und Lehrerrat zu anstehenden Problemen und Vorhaben statt. Er vertritt die Interessen des Kollegiums gegenüber der Schulleitung.
  • Stufenkonferenzen: Monatlich finden Stufenkonferenzen statt, in denen die Kollegen sich in ihrer Erziehungs- und Bildungsarbeit gegenseitig beraten und absprechen.
  • SV-Arbeit: In monatlichen Sitzungen des Schülerrates mit den Verbindungslehrern artikulieren die Schüler ihre Interessen. Die SV organisiert in eigener Verantwortung einen Verkaufstand u.a.m. (Hinweis auf 1.6)
  • Schulpflegschaft: Die Schulpflegschaft organisiert ein eigenständiges Fortbildungsprogramm für Pflegschaftsvertreter und Eltern und nimmt Einfluss auf die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule.
  • Schulkonferenz: Die Schulkonferenz ist das Entscheidungsgremium der Schule.

Contents

Kriterienkatalog für die Klassenzusammensetzung der Jahrgangsstufe 5

Diskussionsgrundlage

Anhand der gesammelten Informationen aus den jeweiligen Grundschulen über Leistungs- und Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler, könnten folgende Kriterien zur Klassenzusammensetzung heran gezogen werden:

  • Ausgewogenheit Jungen- und Mädchenanteil in der Klasse (wenn möglich)
  • Ortschaft / Grundschule (es sollten immer 2 Schüler aus einer Ortschaft oder Grundschule zusammen in einer Klasse sein)
  • Berücksichtigung von Sonderwünschen (wenn möglich)
  • Auffälligkeiten im Sozialverhalten (auf die Klassen verteilen)
  • Auffälligkeiten im Leistungsverhalten (auf die Klassen verteilen)

Erziehungskonsens

Eine Schule, die ihren Schülern auch Heimat geben will, muss die Gegebenheiten der Familien berücksichtigen und schulische Schlüsse daraus ziehen. Sie darf sich nicht scheuen, Aufgaben aufzugreifen, die früher durch die Erziehung in der Familie sichergestellt wurden.

Dabei dürfen folgende Gesichtspunkte nicht unberücksichtigt bleiben:

  • Wachsende Stärkung des demokratischen Elternrechts bewirkt veränderte Schülerpopulation.
  • häufig doppelter Wechsel in der Schulform: oft Neubeginn nach Klasse 4 und Klasse 6
  • Uneinheitlichkeit der Lerngruppe macht lehrerzentrierten Klassenunterricht immer schwerer.
  • Der Unterricht muss immer stärker auf Einzelpersönlichkeiten abgestimmt werden.
  • Anstelle von vielem Fachwissen müssen verstärkt übertragbare Fähigkeiten vermittelt werden.
  • Erziehung im Unterricht erhält immer größere Bedeutung.

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Schulordnung für das Konrad - Adenauer – Schulzentrum

Die Schulordnung ergänzt die Allgemeine Schulordnung ( ASchO). Sie nimmt Hinweise der ASchO auf und führt sie aus.

Unterrichtliche und außerschulische Aktivitäten beeinflussen und ergänzen sich wechselseitig. Sie ermöglichen unseren Schülern, das Leben in der Schule mitzuplanen und mitzugestalten.

Zusammenleben in der Schulgemeinde

  • Verhalte dich deinen Mitmenschen gegenüber so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Gegenseitige Rücksichtnahme, Toleranz, Höflichkeit, Achtung der Persönlichkeitsrechte aller Mitglieder der Schulgemeinde (Mitschüler, Lehrer, Eltern, Schulpersonal) sollten für dich zur Selbstverständlichkeit gehören.
  • Wer sich in der Schulgemeinschaft zurechtfindet, kommt auch in anderen Gemeinschaften zurecht.
  • Unser gemeinsames Ziel ist es, jeder Schülerin/jedem Schüler einen schulischen Abschluss zu ermöglichen. Vermeide jede Unterrichtsstörung. Du gefährdest nicht nur deinen Lernerfolg, sondern auch den deiner Klassenkameraden.
  • Austoben kannst du dich auf dem Schulhof bei Ball - und Bewegungsspielen. Ballspiele sind nur in den dafür vorgesehenen Zonen erlaubt.
  • Gefährde deine Mitschüler nicht durch das Bewerfen mit Gegenständen, insbesondere mit Schneebällen.

Teilnahme am Unterricht, Aufsicht

  • Die regelmäßige und pünktliche Teilnahme an allen Unterrichtsveranstaltungen ist deine Pflicht. Wenn du erkrankst, dann sorge dafür, dass die Schule sofort benachrichtigt wird
  • Bei allen anderen Gründen müssen deine Eltern vorher einen Antrag auf Beurlaubung stellen. Für die Zeit vor und nach den Ferien gilt eine besondere Regelung.
  • Vom Sportunterricht kannst du auf Dauer nur durch eine ärztliche Bescheinigung befreit werden.
  • Während der gesamten Unterrichtszeit und bei jeder Schulveranstaltung unterliegst du der Aufsicht der Schule. Bitte halte dich während der Pausen nur in den vorgesehenen Bereichen auf.
  • Den Aufsichtsbereich des Schulzentrums darfst du während der Pausen nur mit Erlaubnis verlassen.
  • Die Unterrichts- und Pausenzeiten sind:

08:10 - 08:55 Uhr 1. Stunde
08:55 - 09:40 Uhr 2. Stunde
09:40 - 09:47 Uhr Frühstückspause
09:47 - 10:02 Uhr 1. Pause
10:05 - 10:50 Uhr 3. Stunde
10:50 - 11:35 Uhr 4. Stunde
11:35 - 11:57 Uhr 2.Pause
12:00 - 12:45 Uhr 5. Stunde
12:45 - 13:30 Uhr 6. Stunde
13:30 - 14:00 Uhr 3. Pause
14:00 - 14:45 Uhr 7. Stunde
14:45 - 15:30 Uhr 8. Stunde

  • Ab 7.40 Uhr kannst du von November bis März das Schulzentrum betreten und dich auf Ebene 1 aufhalten. Verhalte dich dort ruhig und verantwortungsvoll.
  • Während der Pausen darfst du dich auf dem Schulhof und während der Regenpause auf Ebene 0 und 1 aufhalten.
  • Die Schüler, die Sportunterricht haben, warten vor Beginn der Sportstunde in der Eingangshalle auf ihren Sportlehrer.
  • Verhalte dich an der Bushaltestelle besonders vorsichtig. Gegenseitige Rücksichtnahme ist hier lebenswichtig.
  • Den Anordnungen der Lehrer, Hausmeister, Sekretärinnen und Busfahrer musst du auf jeden Fall Folge leisten. Lehrerinnen und Lehrern beider Schulformen gegenüber bist du zur Auskunft verpflichtet, wenn du nach deinem oder dem Namen von Schulkameraden, der Klasse oder dem Klassenlehrer gefragt wirst.

Schule als Lebens- und Wohnumfeld

  • Alle Einrichtungen der Schule (Räume, Möbel, Geräte) sind für dich da. Ihre Anschaffung, Erhaltung und Pflege kosten sehr viel Geld. Vermeide Verunreinigungen und Zerstörungen. Abfälle gehören in Papierkörbe und Abfallbehälter, und zwar nach den Vorschriften des Dualen Systems.
  • Für angerichtete Schäden - ob gewollt oder ungewollt - musst du geradestehen. Das ist in deinem späteren Leben als Erwachsener eine Selbstverständlichkeit.
  • Auf dem Schulgrundstück gilt ein allgemeines Verbot für Nikotin, Alkohol und andere Drogen. Auch wenn du schon 16 Jahre oder älter bist und zu Hause rauchen darfst, ist das im schulischen Bereich für dich nicht erlaubt.

Meinungsfreiheit

  • Unsere Schule wird von Schülerinnen und Schülern vieler Nationen besucht. Mitunter kannst du die Reaktionen und das Verhalten deiner Mitschülerinnen und Mitschüler nicht verstehen. Das bedeutet dann aber nicht, dass deine Meinung unbedingt die richtige ist.
  • Deine Freiheit endet da, wo das Recht deines Mitmenschen anfängt. Abfälligkeiten, Beschimpfungen, Bedrohungen - erst recht körperliche Gewalt - sind in unserer Gesellschaft geächtet und gehören deshalb auch nicht in die Schulgemeinschaft.

Schülerverhalten

Die Schule ist Lebens - und Erfahrungsraum der Schüler. In ihr leben junge Menschen unterschiedlicher Herkunft, aus verschiedenen Kulturkreisen und differenzierter vorher stattgefundener Bildung und Erziehung zusammen. Sie ist aber auch Begegnungsstätte mit anderen. Ein harmonisches Zusammenleben ist nur möglich, wenn Absprachen getroffen und Regeln eingehalten werden. Wird dieses Regelwerk durch die Beachtung früherer „Herzenstugenden“, wie Höflichkeit, Achtung vor dem Nächsten, Pünktlichkeit u.a.m. ergänzt, können wir von einem positiven „Schulklima“ ausgehen.

In Absprache mit den Mitwirkungsorganen wurden folgende 11 Punkte in einem “Schülerarbeitsvertrag” vereinbart.

Schülerarbeitsvertrag
  1. Ich bereite mich gewissenhaft auf den jeweiligen Unterricht vor. Ich lege nur die für die entsprechende Stunde erforderlichen Gegenstände auf den Schülertisch.
  2. Das Benutzen von Walk- und Discmen trägt nicht zum Gelingen des Unterrichts bei. Ich bringe sie daher erst gar nicht mit zur Schule.
  3. Ich will meinen Beitrag zum Umweltschutz leisten: Aus diesem Grunde helfe ich mit, dass das gesamte Schulgebäude und -gelände von jeglichem Abfall frei bleibt und anfallender Müll sachgerecht entsorgt wird.
  4. Die Art des Umganges miteinander sagt etwas über das Klima in der Schule aus. Schüler und Lehrer bedienen sich untereinander und anderen Erwachsenen gegenüber einer angemessenen Ausdrucksweise bzw. eines entsprechenden Umgangstones.
  5. Pünktlichkeit hat im Leben eines jeden Menschen eine herausragende Bedeutung. Es ist für mich selbstverständlich, dass ich pünktlich zum Unterricht erscheine und mich bei begründeter Verspätung unaufgefordert entschuldige.
  6. Private Unterhaltungen, Rufen in die Klasse, “Motzereien” und Unmutsäußerungen, Schaukeln mit dem Stuhl, Herumlaufen in der Klasse etc. stören unser Zusammenleben im Unterricht. „Wir erziehen uns gegenseitig!“
  7. Das Befolgen von Höflichkeitsregeln wie Grüßen, Aufhalten von Türen für Nachfolgende, Tragen von angemessener Kleidung etc. bildet die Persönlichkeit. Wir machen uns gegenseitig darauf aufmerksam.
  8. Kommt eine Lehrperson zum ersten Mal an einem Tag in eine Klasse, stehe ich auf, begrüße den Lehrer und setze mich erst nach seiner Aufforderung. Auf diese Weise vereinfachen wir den Unterrichtsbeginn.
  9. Es gehört zum guten Benehmen, während des Unterrichts Essen, Trinken und Kaugummikauen zu unterlassen.
  10. Es ist selbstverständlich, dass Lehreranweisungen befolgt werden.


Es gehört zum Selbstverständnis unserer Schule, dass Schüler, die gegen die Ordnung der Gemeinschaft verstoßen, besondere Aufgaben übernehmen:

  • Nachmittagsarbeit beim Hausmeister
  • pädagogisch begründete Sonderaufgaben u.a.m., damit Klassenbucheinträge und Klassenkonferenzen möglichst vermieden werden.

Hausbesuche

Im 5. Schuljahr beginnt für die Schüler ein neuer Lebensabschnitt. Ein neues Schulgebäude, neue Mitschüler und neue Lehrer nehmen sie auf. Die Kinder untereinander lernen sich schnell kennen. Aber was weiß der Klassenlehrer über sie? Er beobachtet seine Schüler im Unterricht. Mitarbeit, Hausaufgabenerledigung und Verhalten im Unterricht zählen. Am Elternpflegschaftsabend lernt der Klassenlehrer die meisten Eltern kennen, aber es werden überwiegend formelle Dinge abgehandelt. Am Elternsprechtag stehen Leistung und Verhalten als Gesprächsthemen im Vordergrund, für eine Unterhaltung zum persönlichen Kennenlernen ist die Zeit zu knapp. Da das nicht ausreicht, um der Schülerpersönlichkeit gerecht zu werden, haben wir Hausbesuche verabredet. Der Klassenlehrer spricht über seine Schüler Nachmittagsbesuche mit deren Eltern ab; auch Absagen sind da natürlich möglich. Bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Sprudel können Eltern, Kinder und der Lehrer in einer privaten Umgebung locker und ungestört miteinander reden. Der Klassenlehrer lernt die häusliche Atmosphäre kennen, in der sein Schüler lebt, die besonderen Umstände, unter denen er seine Hausaufgaben erledigt und seine Freizeit organisiert. Er erfährt vielleicht, welche besonderen Fähigkeiten außerhalb der Schule eingesetzt werden oder welche Beziehungen der Schüler pflegt und kann diese Erkenntnisse für seine Erziehungsarbeit nutzen.

Klassenfahrten

Eine Klassenfahrt ist eine schulische Veranstaltung und keine Urlaubsreise, nicht für die Schüler und erst recht nicht für die begleitenden Lehrer. Als pädagogische Maßnahme soll sie den Zusammenhalt innerhalb der Klasse fördern. Allen Beteiligten wird dabei viel Verständnis füreinander und erhebliche Rücksicht aufeinander abverlangt. Es werden Absprachen getroffen, an die man sich halten muss, und es werden Freiheiten gewährt, deren Grenzen es einzuhalten gilt. Gemeinsam Erlebtes birgt Gesprächsstoff für Wochen, vielleicht sogar Erinnerungen für das ganze Leben. An unserer Schule sind im 5. und 7. Schuljahr Klassenfahrten vorgesehen. Im 9. Schuljahr finden in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Schulendtage statt. Im 10. Schuljahr kann eine Abschlussfahrt unternommen werden. Manche Klassenfahrten, ihre Dauer liegt zwischen drei und sechs Tagen, werden als Projekt geplant. Die Schüler einer Klasse wählen selbständig einen Zielort aus und planen die dortigen Unternehmungen gemeinsam. Nach Möglichkeit wird auch die Verpflegung von den Schülern organisiert und dann auch selber durchgeführt. Sicher gibt es keine bessere Möglichkeit für Schüler und Lehrer, sich wirklich kennenzulernen.

Mitgestaltung und Mitverantwortung durch aktive SV-Arbeit

Struktur der SV

Die SV (Schülervertretung) unserer Hauptschule setzt sich zusammen aus den Klassensprechern der einzelnen Klassen, ihren Vertretern sowie weiteren nachfolgend aufgeführten Mitgliedern. In der ersten SV-Sitzung eines jeden Jahres werden aus dem Lehrerkollegium zwei Verbindungslehrer gewählt. Dabei wird den Schülern vor der Wahl empfohlen, jeweils eine Kollegin sowie einen Kollegen zu wählen. Die gewählten Verbindungslehrer nehmen dann für das laufende Schuljahr in beratender und unterstützender Funktion an allen SV-Sitzungen teil. Sie geben die in diesen Sitzungen von den Schülervertretern geäußerten Wünsche, Empfehlungen und gefassten Beschlüsse in der nächsten Lehrerkonferenz bekannt (Der Tagesordnungspunkt „Mitteilungen der SV“ bzw. „SV-Arbeit“ ist fester Bestandteil der Schulkonferenz.) Die SV-Verbindungslehrer unterstützen die Belange der Schüler gegenüber dem Kollegium und der Schulleitung und werden bei evtl. Meinungsverschiedenheiten vermittelnd tätig. In der konstituierenden Sitzung der SV werden ebenfalls der Schülersprecher und sein Vertreter sowie der erweiterte SV-Vorstand gewählt. Schülersprecher und Vertreter sind gleichzeitig auch Mitglied der Schulkonferenz, der Fachkonferenzen. Zwei Schülervertreter werden in den Ausschuss des Fördervereins gewählt. Für die Belange der Orientierungsstufe werden „Mentoren“ gewählt, die besonders den Schülern der 5. Jahrgänge in den ersten Tagen und Wochen bei allen Fragen und Sorgen beratend und helfend zur Seite stehen und ihnen so den Übergang von der Grundschule in „ihre“ neue Schule erleichtern sollen. Die Mentoren sind Mitglieder der Schülervertretung. Alle oben erwähnten Schüler bilden den Schülerrat. Nach Abschluss aller SV-Wahlen wird für die interessierten Mitglieder der Schülervertretung alljährlich außerhalb der Schule ein zweitägiges SV-Seminar durchgeführt. Hier soll die Planung aller Aktivitäten der SV für das jeweilige bevorstehende Schuljahr vorgenommen und die organisatorische Durchführung vorbesprochen werden. Für die Besprechung aller anfallenden Arbeiten und zur Weitergabe von Informationen findet einmal monatlich eine zweistündige SV-Sitzung statt. Die Tagesordnung legt der SV-Vorstand in Absprache mit den Verbindungslehrern fest. Grundlage der SV-Arbeit ist eine von den Schülern selbst erstellte Satzung. Diese legt die Aufgaben und Erwartungen der Mitglieder fest und soll nach Möglichkeit in jedem Jahr jeweils vor den Wahlen in den Klassen verlesen und besprochen werden.

Aufgaben der SV

Die Mitglieder der SV kümmern sich bei Elternsprechtagen, Sportveranstaltungen, Entlassfeiern und anderen Anlässen um die Bewirtung.

Für Schüler, die aus Kostengründen an einer Klassenfahrt nicht teilnehmen können, gewährt die SV auf Antrag des Schülers und bei Befürwortung durch den Klassenlehrer einen Zuschuss bis zu einem Drittel der anfallenden Kosten – ohne Taschengeld.

Zu Beginn des Schuljahres 1997/98 wurde auf Antrag der SV und in Abstimmung mit dem Schulträger ein für alle Mitglieder der Schulgemeinde ständig verfügbares Clubtelefon gemietet. Die Betreuung und die entstehenden Kosten (Grundgebühr) werden von der SV übernommen.

Die SV gibt Zuschüsse zu schulischen Veranstaltungen. Sie beteiligt sich an den Kosten zur Anschaffung von Gerätschaften für die Schulhofgestaltung (Werkzeug, Basketballkörbe, Spielgeräte, ... ), zur Gestaltung von Räumen (Blumeninsel, Sitzgarnituren, Regale, Gardinen ... ) und zur Pflege und Instandhaltung der Blumeninsel. Ferner unterstützt sie verschiedene Schulveranstaltungen wie z. B. Musicalbesuche, Stufenfeten und Klassenfahrten.

Ziele und Erwartungen der Schüler im Hinblick auf ihre SV-Arbeit

Die Ziele und Erwartungen, welche die Schülervertreter selbst mit ihrem Einsatz für ihre Mitschüler und ihre Arbeit im Rahmen der SV verbinden, ergeben sich exemplarisch aus Äußerungen, die anlässlich einer Befragung gemacht wurden:

Schüler A: „Ich sehe mich als Klassensprecher nicht immer in der Lage, die Probleme in der Klasse zu lösen.“

Schüler B: „Ich will nicht dazu da sein, für Ruhe in der Klasse zu sorgen, wenn der Lehrer nicht da ist.“

Schüler C: „Das Motto >Schüler helfen Schülern< sehe ich als eine wichtige Aufgabe.“

Schüler D: „Ich bekomme mehr Selbstvertrauen, wenn ich mich in SV- Sitzungen oder Schulkonferenzen zu Wort melden kann.“

Schüler E: „Ich fühle mich gut, wenn ich einen Streit zwischen meinen Mitschülern schlichten konnte.“

Schüler F: „Ich helfe den jüngeren Schülern als Mentor, damit sie besser und schneller in der KAS zurechtkommen.“

Schüler G: „Ich finde es gut, dass mich meine Mitschüler zum Klassensprecher gewählt haben und bemühe mich ihr Vertrauen zu erhalten.“

Klassen- und Schulpflegschaft

Die Erziehungs- und Bildungsarbeit einer Schule kann nur dann erfolgreich sein, wenn grundsätzliche Übereinstimmung zwischen Eltern und Lehrern hinsichtlich der Ziele besteht. Regelmäßige Zusammenkünfte sollen diese Übereinstimmung sichern. Klassenpflegschaftssitzungen dürfen daher nicht nur den formalen Ansprüchen genügen. Wir sind bestrebt, diesen Sitzungen thematische Schwerpunkte zuzuordnen.

Unsere Schulpflegschaft gestaltet offensiv und aktiv das Schulleben mit. In regelmäßigen monatlichen Versammlungen werden aktuelle gesellschaftliche Probleme besprochen und Initiativen für das Schulleben entwickelt.

Förderverein als Institution zur Unterstützung der Schule und ihrer Schülern

Durch den Förderverein erhalten die Mitglieder die Möglichkeit, über ihre Schulzeit hinaus am Schulleben teilzunehmen. Er stellt die Kommunikation zwischen Alt und Jung sicher.

Der Verein unterstützt primär die Bildungsziele der Schule. Diese Unterstützung erfolgt durch die Bereitstellung finanzieller Mittel und Sachwerte unterschiedlichster Art zur Unterrichts-, Pausen- und Freizeitgestaltung. Der Förderverein unterstützt die Schule in ihren Erziehungsaufgaben, fördert Schulveranstaltungen und gewährt bedürftigen Schülern materielle Unterstützung. Dies alles wird aus Beiträgen der Mitglieder und Spenden finanziert. Der gemeinnützige Förderverein hat eine eigene Satzung. Gemeinsam mit dem aus 2 Vertretern der Eltern, 2 Vertretern der Lehrer und 2 Vertretern der Schüler, die von ihren entsprechenden Gremien entsandt werden, bestehenden Förderausschuss berät der gewählte Vorstand zweimal im Jahr über die Vergabe der Fördermittel. Dazu haben Anträge vorzuliegen. Anträge sind, je nach Gegenstand, zuvor dem Klassenlehrer, dem verantwortlichen Lehrer bzw. der Schulleitung vorzulegen. Eine weitere Aufgabe des Fördervereins besteht in der Kontaktpflege zwischen den verschiedenen am Schulleben beteiligten Gruppen und anderen der Schule freundschaftlich verbundenen Personen. Die alle zwei Jahre stattfindenden Ehemaligentreffen sind Aktionen, mit welchen der Förderverein den Kontakt der Ehemaligen zu ihrer Schule und untereinander befördert. Der Förderverein organisiert diese Treffen in Zusammenarbeit mit der Schule und führt durch und nutzt die erwirtschafteten Gewinne für seine Arbeit.

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